Silhouette Curio Praxistest 2

Nun habe ich erstmals mit dem Curio gearbeitet! Wie ich im letzten Post schon erwähnte, wurde mir von Brack ein Silhouette Curio Schneideplotter zum Testen zur Verfügung gestellt. Mit diesem Schneideplotter kann man nicht nur wie schon beim Cameo oder Portrait schneiden und zeichnen, neu kann man auch prägen, gravieren und prickeln.
Im Lieferumfang sind zwei Prägewerkzeuge (unterschiedliche Dicke des Prägestiftes) und ein Messer enthalten; für die anderen Techniken muss man weiteres Werkzeug als Zubehör kaufen.
Erst fragte ich mich, ob ich das mit all den neuen Einstellungen wohl irgendwie hinkriegen werde. Aber ich habe mir erstmals bei Youtube ein Video angeschaut, wo ich Schritt für Schritt anhand eines einfachen Projekts folgen konnte, wie man vorgehen muss.

So war für mich schnell einmal klar, dass man in zwei Farben Linien erstellt resp. bei einem Design Linien entsprechend einfärbt. Die eine Farbe wird geprägt, die andere wird geschnitten. (Natürlich kann man auch nur eine der beiden Techniken anwenden und benötigt dann auch nur eine Farbe). Bei den Schnitteinstellungen ordnet man dann den Farben das entsprechende Werkzeug zu und stellt Messertiefe und Geschwindigkeit entsprechend dem zu schneidenden Material ein wie bisher. Was neu ist sind die Platten, mit welchen man die Höhe ausgleicht. Eigentlich ersetzen diese die Einstellung “Dicke”. Dies habe ich noch nicht im Griff. Aber so wie ich gelesen habe, richtet man sich mal nach den Vorgaben, welche das Programm vorgibt und testet dann, wie man das beste Ergebnis erzielt. Fürs Prägen ist es von Vorteil, wenn man möglichst dickes Papier wählt. Ich habe mal mit dem Tonkarton gearbeitet, welchen ich zur Hand hatte. Aber ich habe mir das original Silhouette Prägepapier auch noch bestellt und bin gespannt, ob ich einen Unterschied erkennen werde.
Hier habe ich nun mal Federn geprägt und geschnitten. Dazu erstellte ich mit der Offset Funktion weitere Linien innerhalb des Objekts, welche ich prägen liess. Mit dem Messer liess ich dann die Federn ausschneiden. Das Herbstblatt hat als Design bereits innerhalb des Umrisses Linien, welche für die Blattzeichnung stehen. Da habe ich einfach dem Umriss und den Linien innerhalb der Form je eine Farbe zugeordnet und entsprechend geschnitten und geprägt. Bei der Schrift und der Rose testete ich das Prägen von verschieden grossen Flächen. Dazu kann man dem Prägewerkzeug ein Muster zuteilen. Also ich schrieb erst die Schrift und füllte diese dann mit derselben Farbe wie die Umrisslinien. Danach wählte ich als Prägeeffekt parallele Linien im Abstand von 0,5mm.
Geprägte Objekte zu fotografieren ist nicht mal so einfach. Ich hoffe, ihr könnt trotzdem was erkennen…
feed gepraegt

gepraegte rose

gepraegte Federn

Bis Bald!
Christine

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