Tischläufer und Anleitung wie man Tischtuchecken näht

tischläufer

Anlässlich der Festtage habe ich mir diesen Tischläufer genäht. Der Stoff hat es mir angetan und schnell kam mir die Idee, daraus eben einen Tischläufer zu nähen. Ich finde diese viel praktischer mit Kindern als Tischtücher. Man kann den Läufer ja so schmal zuschneiden, dass problemlos für alle Gäste noch Tischsets Platz finden. Nach dem Essen nimmt man die schmutzigen Sets einfach weg und übrig bleibt der saubere Läufer mit seiner Deko ;-) Das nächste Fest kommt bestimmt und Ostern rückt ja auch schon wieder in Sichtweite…

Ich dachte mir, ich schreibe für alle, welche Interesse haben,  gerade eine Anleitung, wie man richtige Tischtuchecken näht. Diese setzt man sowohl eben für Tischtücher, wie Stoffservietten, Tischläufer oder auch Tischsets ein:

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Kinderschürze

Endlich konnte ich wieder mal hinter die Nähmaschine und dieses Kinderschürzli nähen. Überzeugt hat mich der Schnitt, weil damit nichts gebunden werden muss und der Halsausschnitt auch nicht zu eng oder zu weit wird wie bei herkömmlichen Schürzen. Klar, meiner Tochter ist es gerade noch gross genug, aber sie wächst ja stetig… Und Dank der Schürze kann sie ihre neuen Sanetta Bodys nicht mehr dreckig machen und sie bleiben wie neu.

Das Schnittmuster stammt aus dem Heft “Schweizer LandLiebe”. Ich habe gerade entdeckt, dass man das Schnittmuster auf ihrer Seite als PDF runterladen kann.

Man könnte anhand von diesem Muster sicher auch gerade wie ein Röckli nähen. So eines über Leggings und Body…

Notizbuchhülle aus Plache

Nun ist es endlich soweit und ich hatte genügend Zeit, eine Notizbuchhülle aus Plache zu entwerfen. Dazu geht man folgendermassen vor:

1. Zuerst wird ein an den Ecken abgerundetes Rechteck aus Plache zugeschnitten. Die Masse hängen dabei ab von der Grösse des Notizbuches. Also man zeichnet auf ein grosses Papier (min. A3) einmal Vorder- und Rückseite und dazwischen den Rücken des Notizbuches im Massstab 1:1

Anschliessend wird rundum um dieses Rechteck ca. 2 cm Zugabe eingezeichnet und die Ecken abgerundet. Der Radius der Abrundung sollte nicht zu klein sein, so dass man es schafft, den Reissverschluss rundum zu nähen. Aber auch nicht zu gross, so dass die Ecken des Notizbuches nicht mehr Platz hätten in der Hülle!

2. Nun kann an den gewünschten Stellen Deko auf die Vorderseite des Rechtecks aufgenäht werden.

3. Die Deckel des Notizbuches werden in der Hülle beidseitig unter einen Plachenstreifen geschoben für den Halt . Diese zwei Streifen müssen in gewünschter Breite (ich wählte 4 cm Breite) und entsprechenden Höhe (vertikal) der Hülle zugeschnitten und schmal am Rand auf der Innenseite der Hülle festgesteppt werden. Ich wählte dabei jeweils 4 cm Abstand zum rechten und linken Rand.

4. Ich verstärkte den Rücken der Hülle, also dort wo der Rücken des Notizbuches zu liegen kommt, mit einem etwas breiteren Plachenstreifen, welchen ich auf der Vorderseite exakt in der Mitte des Rechtecks aufnähte. Dabei ist es wichtig, den Streifen min. 2 cm breiter zuzuschneiden, als der Rücken der Hülle wird. Also links und rechts etwas breiter als der Rücken des Notizbuches.

5. Nun wird die eine Hälfte von einem Reissverschluss am Meter rund um das Rechteck genäht. Dabei liegen die rechte Seite der Hülle und die rechte Seite des Reissverschlusses aufeinander. Mit Nähen begonnen wird exakt am oberen linken Eckpunkt der Vorderseite der Hülle und möglichst schmal (ca. 2 mm) abgesteppt und genau am oberen rechten Eckpunkt des Rückenteils gestoppt. Also bleibt eine Öffnung in der Breite des Notizbuchrückens. (Ich ging bei der ganzen Planerei davon aus, dass die Reissverschlussbreite der Breite des Notizbuchrückens entspricht!!!) Dabei den Anfang und das Ende der Reissverschlussnaht ganz gut vernähen und die Fäden verknoten! Am Anfang und Ende sollte ca 5 cm Reissverschluss übrig sein!!! Nun den Reissverschluss auf die Rechte Seite wenden und schmalkantig absteppen. Die beiden überstehenden Reissverschlussstücke am Anfang und am Ende zusammennehmen und auf genau gleiche Länge schneiden, dann den Schlitten einfahren. Den Reissverschluss ein Stück weit schliessen und den Anfang (die überstehenden Reissverschlussteile) durch den noch offenen oberen Rücken auf die Rückseite der Hülle ziehen. Dann die kleine Öffnung des Rückens auf der Innenseite der Hülle zunähen und den Reissverschlussüberschuss abschneiden und die Enden mit einem Feuer verschweissen.

Sitzsack/Sacco

In einem Katalog habe ich diese Art von Sitzsack gesehen. Nun habe ich unseren alten liquidiert und nach dieser Idee einen neuen genäht. Folgendes Modell ist entstanden:

Er ist also sehr bequem und gerade die Kleinen verweilen darauf oft für eine kleine Pause oder “es Gfägnäscht” :-D

Allerdings ist er recht gross und braucht dadurch viel Platz…

Hier ein pdf mit der Schnittliste: schnittliste_sitzsack

Ich habe zuerst eine Hülle aus Leintuch genäht (oder sonst günstigem Stoff) und diese mit Styroporkügelchen gefüllt. Aus pinkigem, dickerem Baumwollstoff habe ich den waschbaren Bezug genäht und jeweils die Dreiecke in der Naht mitgefasst. Zuvor muss aber natürlich der Reissverschluss am Meter genäht werden…

Pinguine nähen

pinguine_genaeht.jpg

Anlässlich eines Adventsfensters habe ich diese Pinguine entworfen. Der Ball ist eine umfilzte Styroporkugel. Damit die Flügel den Ball halten können, habe ich entlang der Flügelkanten breit abgesteppt und einen weichen Draht eingezogen. So werden die Flügel formbar. Das Halstuch ist ein langes Stück Faserpelz und dann sind die Enden eingeschnitten. Die Augen sind Wackelaugen zum Aufnähen, oft bei den Knöpfen erhältlich. Die Pinguine sind aus Frottee (Flügel und Kopf), resp. so eine Art dehnbarer Frotteestoff. (flauschiger)

nahanleitung-pinguin.pdf

schnittmuster_pinguin.pdf