Herz aus Zement als kleine Vasen

Ich habe wieder mal mit Zement experimentiert…

Diese kleinen Herzvasen eignen sich bestens für eine richtige Frühlingsdekoration! Die Herzen sind gegossen in eine Silikonbackform und dann stellte ich Reagenzgläser in verschiedenen Grössen in die Mitte. Ich habe dieselben Herzen auch mit einem Rechaudkerzli statt mit einem Reagenzglas bestückt. Aber diese sind alle zerbrochen weil die Betonschicht zu schmal war rundum. Diesmal mischte ich den Zement mit Sand im Verhältnis 1:1. Aber dadurch wurden die Objekte noch brüchiger und viele sind mir kaputt gegangen. Ich werde gelegentlich noch mit einem anderen Material Versuche starten. Kürzlich entdeckte ich zufällig so eine Giessmasse. Mal sehen, was die taugt… Möglicherweise könnte man es auch mit Gips ausprobieren.

Weitere Betonherzen in dieser Art findet man hier.

Ach, in diesen kleinen Charmeur habe ich mich einfach verguckt ;-) Nun habe ich ihm noch ein Zementkissen gemacht, damit er etwas standfester ist, wenn der Wind mal heftig blasen sollte…  Wer wissen will, wie ich die Kissen mache, kann hier nachlesen.

Betonherz oder Zementherz

Momentan kreiere ich Betonherzen (resp. Zementherzen) in allen Variationen. Dazu kaufte ich mir in der Ikea eine Herz-Silikonbackform, welche ich mit angerührtem Zement (möglichst dick, aslo wenig Wasser) etwa bis zur Hälfte füllte. (für den Umgang mit Zement siehe auch ältere Artikel dazu: Betonblätter formen  und Betonkissen giessen) Danach liess ich das Herz ein paarmal auf den Tisch aufschlagen (ca. 10cm gerade hochheben und fallen lassen) damit die im Beton enthaltenen Luftblasen entweichen konnten. Im noch weichen Zustand platzierte ich ein Gläschen, welches für ein Kerzli bestimmt ist und je nach Vorstellung diverse Dekoelemente. Meiner Erfahrung nach ist es schwierig, etwas auf Beton zu kleben. Deswegen stecke ich Dekoelemente lieber gerade in den noch nassen “Pfludi” und lasse es so zusammen trocknen. Allerdings ist Zement leicht sauer und Metallstücke können zu rosten beginnen…

Um die Gläschen bog ich weichen Aluminiumdraht und steckte jeweils eine Wachsperle aufs Ende. Die Oberfläche bestreute ich jeweils mit kleinen Spiegelscherben oder irgendwelchen Dekosteichen. (haften aber teilweise nicht so gut)

Dieses Herz wurde mit Hauswürzen bepflanzt. Dazu habe ich einerseits weniger Zement verwendet und anderseits mit Wasser gefüllte Ballone als Platzhalter verwendet, bis der Zement fest war. Diese nahm ich weg, sobald der Zement abgebunden hatte. So konnte ich mit einem Löffel gut noch den überflüssigen Zement wegschaben und einen fliessenden Übergang formen. Die Herzen müssen ja dann etwa zwei Wochen trocknen.

Die Rosen hier sind natürlich nicht echt ;-) Hier habe ich noch kleine Schmetterlinge und weitere Wachsperlen auf den Aludraht aufgezogen. Gerade bei diesem Herz hat sich das einstecken der Rosen in den noch nassen Zement sehr bewährt.

Dies hier noch etwas eine ungewöhnliche Gestaltung:

Ein goldener Vogel blickt auf eine goldige Krone im Dickicht. Das restliche Material kommt aus der Natur ;-)