Kinder basteln Weihnachtsgeschenke: Seifen einfilzen

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Ich lasse den Sommer nur ungern ziehen und jetzt wurde es für mein Empfinden auf einmal schnell frisch und herbstlich… Klar, beklagen will ich mich nicht – es war ja dieses Jahr wieder wunderbares Sommerwetter und wir konnten unseren Garten in vollen Zügen geniessen. Lange war es im September noch sommerlich heiss. Nun steht das Ernten an und die Chilis sprengen schon mal die Kapazität von meinem Dörrex ;-) Aber ich freue mich aufs hausgemachte Chilipulver! Ich habe gelesen, dass die Einnahme von Chilis sich positiv auf die Gesundheit auswirken soll… Wie dem auch immer sei – ich mag die scharfen und zugleich fruchtigen Schoten einfach sehr! So, wie man zunehmend Neues über Superfood zu berichten weiss, lohnt es sich, sich auch mit der Körperpflege von aussen auseinander zu setzen. Dieses Jahr steht ja buchstäblich unter dem Zeichen des Hände waschens… So passt unsere erste Idee, was die Kinder für Weihnachtsgeschenke herstellen könnten, ganz gut zu diesen verrückten Pandemiezeiten. Denn Seifen sind in der Regel ein kleines bisschen überfettet und pflegen dadurch wunderbar unsere Haut – trotz dem Waschen.
Dazu haben wir kürzlich herrlich duftende Seifen eingefilzt und ich bin echt begeistert! Erst war ich noch etwas skeptisch, ob sich eingefilzte Seifen wirklich im Alltag bewähren. Aber sie sehen wirklich nicht nur gut aus! Einerseits massiert der Wollmantel nämlich auch gerade sanft die Haut und anderseits ist das doofe Verstückeln des Seifenstücks passé. Bei uns war immer das Problem, dass die Seife selten abtrocknen konnte und daher war sie schnell mal weich und folglich zerbrach sie in Stücke. Diese Stücke klebten dann im Ablauf oder verschmierten das Brünnli und waren zum Hände waschen schnell mal unpraktisch. Nun ist die Seife schön in ihrem Wollschlafsack eingeschlossen und könnte, auch wenn sie zerbrechen sollte, einfach weiter genutzt werden. Dies ist gerade bei einer Seife mit edleren verseiften Fetten und Duftstoffen sinnvoll und zudem auch nachhaltiger. Denn als Geschenk darf es für uns durchaus auch eine edlere Seife sein.

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Seifen einfilzen, so geht‘s:
Zuerst wird die Seife gut mit Kardwolle eingewickelt. Bei einer eckigen Seife würde ich zuerst diagonal die Ecken einwickeln. Dann das Seifenstück möglichst der Länge und der Breite nach einwickeln, damit sich die Wolle anschliessend gut verfilzen kann. Zum Schluss können noch dekorative Elemente angebracht werden wie hier bei uns die kontrastfarbigen Streifen. Danach wird das eingewickelte Seifenpack in warmem Wasser triefend nass gemacht. Für den Anfang die Hände mit einer anderen Seife einschäumen und dann sorgfältig die eingewickelte Seife massieren. Danach kommt dann genug Seifenschaum von innen nach aussen. Zu Beginn sollte man das Seifen-Wollpaket sehr behutsam in den Händen drehen bis die Oberfläche glatt wird und sich langsam beginnt zu verfilzen. Dann darf zunehmend mit mehr Druck massiert werden bis schlussendlich hin zu richtigem Reiben und im Handtuch Rollen. Zum Schluss wird der Filzmantel dann so gut das halt geht mit der nassen Seife drinn, ausgewaschen und das Seifenstück getrocknet.

Ich wünsche euch gutes Gelingen beim Nachmachen! Über Feedback in den Kommentaren zu euren Erfahrungen hierzu würde ich mich natürlich freuen! Gerne zeige und sammle ich hier auf dem Blog auch weiterhin eure Ideen fürs Geschenke basteln mit den Kindern. Schreibt mir dazu einfach an mailATprinzaessin.ch
Alles Liebe
Christine

Gehäkelte Abschminkpads mit Jersey Haarband

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Was ich bis jetzt nur vom Hörensagen kannte, wurde leider nun auch bei uns Realität: Das Smartphone meiner Tochter ging auf Tauchstation im Klo. Wie leid sie mir doch tat! All die Kniffs und Tricks mit einer 5-Sterne Übernachtung in einer Schüssel Reis oder Trocknen mit dem Haarföhn konnten leider die Tragödie nicht mehr abwenden. Schnell einmal konnte ich mir aber den Gedanken dann doch nicht verkneifen, dass dieser digitale „Entzug“ durchaus auch interessante Aspekte mit sich brachte… Denn etwas erschrocken stellte ich auf einmal bewusst fest, wieviel Zeit die Prinzessin damit verbrachte, dank Spotify sich all ihre geliebten Hörspiele reinzuziehen. Jetzt war sie auf einmal ständig darauf bedacht, von einem Familienmitglied das Phone zu leihen und so wurde auch ich unweigerlich mit all meinen digitalen Streifzügen konfrontiert. Tja… Aber wer kann schon mitfühlen, was mir all die Inspiration im Netz bedeutet? ;-) Wohl dank Valentinstag stöberte ich gerade beim Kosmetikhändler Douglas durch die virtuellen Regale und schon ging es weiter mit dem Gedanken, dass ich doch schon lange mal Abschminkpads häkeln wollte! Diese sehen für meinen Geschmack so schön aus und als ich lustigerweise diesmal nicht online, sondern kurz danach in der gedruckten Zeitschrift “Häkeln- Das MaschenMagazin” eine Anleitung hierzu entdeckte, war das Projekt gebucht. In den Skiferien hat man ja abends ganz gut Zeit, solche Pads zu häkeln :-D
Wieder zu Hause angekommen, habe ich mir für die stets widerkehrende Gesichtspflege gleich noch aus Jerseyresten passend dazu neue Stirnbänder genäht. Für das morgendliche Haare bändigen und aus dem Gesicht halten finde ich diese sowas von praktisch! Diese “Schnitte” respektive Anleitungen hierfür fand ich natürlich auf einer meiner Surfexpeditionen bei Pinterest ;-) Hier geht’s zur Anleitung für das einfach verknotete Haarband, welches wirklich in Windeseile genäht ist.
Da findet man eine Videoanleitung für das doppelt verschlungene Stirnband.
Immer, wenn der Skiurlaub vorbei ist und der Alltag mich unweigerlich eingeholt hat, dürfte für mich der Frühling definitiv antanzen!
Arbeitet ihr schon an der Oster- oder Frühlingsdeko? An Ideen mangelt es mir nicht aber was es dann zur Umsetzung schafft, wird sich erst noch zeigen…
Machts gut!

Christine

Grössenlabels plotten…

Phu, die letzten Monate waren intensiv und auf meinem Blog hat sich unterdessen leider im übertragenen Sinne etwas Staub angesetzt. :-D
Höchste Zeit für einen Frühlingsputz, Fenster öffnen und kräftig pusten…
Na ja, ziemlich sicher lässt der Frühling dann doch noch ein bisschen auf sich warten. Aber wie sagt man so schön „Vorfreude ist die schönste Freude!“.
Wie vielleicht bei einigen durchgesickert ist, haben sich die Türen von Lili und Mo aus wirtschaftlichen Gründen für immer geschlossen. Dies brachte nun einiges an Arbeit mit sich und war auch eine sehr emotionale Angelegenheit. Viel Druck ist nun aber von mir genommen und ich habe wieder mehr Zeit und Musse zum Nähen. :-) Es gibt so viele Projekte, welche ich gerne ausprobieren würde – zuviel Zeit kenne ich einfach nicht ;-)
Als meine Kinder klein waren, kannte ich die Schnitte von Klimperklein noch nicht. Aber immer wieder bewundere ich in letzter Zeit online all die zuckersüssen Babysets nach ihren Schnittmustern. Ach wie sind die kleinen Erdenbürger doch schnuggelig! Da bin ich jedesmal hin und weg. Jetzt wurde ich sogar wieder Tante und dies war Anlass, nun halt in Tantenfunktion mal Klimperkleinschnitte zu testen. Der Outdooranzug war gewünscht und so habe ich mich mit kuschlig weichem, senfgelbem Merinowalk ans Werk gemacht. Die Umschläge an Armen und Beinen für warme Hände und Füsse finde ich ja so toll – so einen Anzug hätte ich bestimmt auch geschätzt damals! Die coole Kuschelhose aus dem neuen Stoff „Nikicord“ mit passender Mütze sind aber beides Schnitte aus einem Ottobreheft. In diesen Heften finden sich meiner Meinung nach auch immer wieder tolle, praktische Schnitte!
Nun ist es bei den selbstgenähten Kleidern für Kinder ja immer so eine Sache mit der Grösse. Selber weiss man zu Beginn die genähte Grösse oftmals noch, aber wenn die Kleider als Geschenk angefertigt werden oder zu einem späteren Zeitpunkt an Dritte weitergegeben werden, geht das Wissen um die entsprechende Grösse gerne verloren. Deshalb finde ich die kürzlich entdeckte Idee der geplotteten Grössenlabels so genial. Im Silhouetteprogramm habe ich mir aus der Bibliothek ein Herz ausgewählt, mit der Offset Funktion einen dickeren Rahmen erstellt und mit einer mir passenden Schrift die entsprechende Grösse reingeschrieben. Natürlich lassen sich auch andere Formen oder ganz schlichte Kreise verwenden. Aus glatter thermotransfer Plotterfolie habe ich sie geplottet und mit dem Bügeleisen auf die Kleidchen transferiert. Somit gibt’s keine störenden, eingenähten Etiketten und doch ist die Kleidergrösse gut sichtbar. Ich bin happy!
Nun wünsche ich euch viel Elan für eure aktuellen Projekte!
Christine
verwendete Schnitte:
Outdooranzug aus Merinowalk in Grösse 62, Klimperklein Buch “Babyleicht”
Spucktuch/Halstuch aus Klimperklein Buch “Babyleicht”
Mütze aus Ottobre Winter 2016, Modell 6
senfgelbe und dunkelbraune Hose in Gr. 68 aus Ottobre Herbst 2019, Modell 3

Ideen für Weihnachtsgeschenke, welche Kinder herstellen können

So toll – ich darf euch hier ein paar Geschenkideen von Vera Trachsel zeigen. Ich finde es immer bereichernd, mich von den Ideen von andern inspirieren zu lassen! Danke Vera!

Kleine quadratische Leinwände,

mit runden zur Form passenden Kieselsteinchen beklebt und mit Filzstiftlinien zu Tannenbäumchen, Vögeln und Rentieren ergänzt.

Material: kleine quadratische Leinwände, in jedem Do it oder Bastelshop erhältlich, Kieselsteine (vom Garten oder einem öffentlichen Sitzplatz, Kiesgrube), länglich (für die Tannen) und tropfenförmig/rundlich für die Vögel / Rentiere / Geschenke. Wasserfester, dünner, Faserschreiber in Schwarz.

Herstellung: Erst die Steinchen wie gewünscht auf dem Bild platzieren. Dann mit gut haftendem Weissleim ankleben. Am Schluss mit dem Faserschreiber die Linien ergänzen.

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Zündholzschachtel

mit grossen Streichhölzern mit weisser Strukturpaste bestreichen und dann mit vielen Sachen wie Knöpfen, Pailletten, Glimmer oder Filzsternen dekoriert (welche dann in der Paste kleben bleiben, solange diese noch feucht ist).

Material: Zündholzschachteln gross von der Migros (es gibt sie aber meines Wissens auch bei Coop etc.)

Strukturpaste weiss von Gonis (gibt es aber auch in Bastelshops). Knöpfe, Pailletten, Glimmer, Filzsterne etc. – im Bastelshop oder bei Depot.

Herstellung: Die Paste auf die Zündholzschachtel aufstreichen. Dabei macht es nichts, wenn eine Struktur entsteht – das macht die Wirkung sogar schön. Solange die Paste feucht ist, die Deko-Elemente leicht in die Paste eindrücken und den Glimmer aufstreuen. Paste trocknen lassen. Fertig ist das praktische Geschenk!

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Schlüsselanhänger:

Grosse Perlen auf ein Lederband auffädeln, einen Schlüsselring dran binden und das Lederband mit einem Knopf abschliessen.

Material: Diverse grosse Perlen (Keramik oder Holz). Lederbändchen in div. Farben. Schlüsselanhänger. Alles in Bastelshops oder z.B. Migros Do it erhältlich.

Herstellung: Das Lederband am Schlüsselring anknüpfen, sodass die beiden Lederstreifen danach durch die Perlen gezogen werden können. Am Schluss, wenn die gewünschte Länge erreicht ist, die beiden Lederbänder mit einem Knopf verknüppeln und abschneiden.

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Glaslaterne:

Ein Glas mit Eisspray besprühen (den Rand mit Klebstreifen abdecken, damit die Linie gerade wird). Trocknen lassen und dann div. Knöpfe als Deko aufkleben. Mit einem Teelicht wirken diese Lichter dann richtig romantisch-winterlich.

Material: Glas, Eisspray (Bastelshop), Abdeckband, Knöpfe (Depot, Knopfladen, Manor, etc.), Teelicht, Heissleim oder sehr gut haftenden Bastelleim.

Herstellung: den oberen Rand des Glases mit dem Abdeckband abkleben. Gut darauf achten, dass v.a. der untere Rand fest angeklebt ist. Danach den Eisspray auftragen und trocknen lassen. Mit dem Heissleim oder dem gut haftenden Bastelleim die Knöpfe rundherum am gewünschten Platz anbringen. Trocknen lassen – fertig.

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Kinder basteln Weinachtsgeschenke: Kaugummibeutel

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Seid ihr schon am Planen, was eure Kinder dieses Jahr für Geschenke für die Grosseltern, Götti und Gotti basteln könnten? Ich bin immer froh, wenn ich weiss, was wir machen werden. Aber dann nehme ich es wohl etwas zu gelassen und mit der Umsetzung sind wir oftmals dann äusserst spät dran ;-)

Gerne zeige ich jetzt, was wir letztes Jahr für Geschenke produziert haben. Da meine Kinder nun mit der Nähmaschine nähen können, gab’s nun mal was Genähtes. Ist eigentlich noch toll, wenn zur Abwechslung mal nicht alle Geschenke beklebt oder bemalt werden müssen :-D

Wir haben aus Wachstuchresten und dem Drehverschluss von Milch Tetra Packs Kaugummibeutel genäht. Den Drehverschluss haben wir von der leeren Milchpackung ausgeschnitten, mit Spülmittel sauber gewaschen und gut trocknen lassen. Aus Wachstuch wird dann ein Rechteck geschnitten. Die Grösse berechnet sich wie folgt: doppelte Grösse vom fertigen Säcklein plus Nahtzugaben rundum. Wie gross dass fertige Kaugummi Täschlein wird, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Unsere sind ca. 10cm breit und 12cm lang. (Fertigmass) Auf der einen Seite wird nun in die Mitte des Rechtecks ein passendes rundes Loch geschnitten für den Drehverschluss. (Möglichst knapp)

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Der Drehverschluss wird reingesteckt und rundum mit einer Naht durch Wachstuch und Plastik festgesteppt. (Das habe ich für die Kinder gemacht, ist etwas knifflig). Danach wird das Rechteck rechts auf rechts gefaltet und die beiden seitlichen Nähte zusammengenäht. Im nächsten Schritt wird der Beutel gewendet. Dann bleibt nur noch bei der offenen Seite die Nahtzugaben nach innen umzuschlagen und knappkantig abzusteppen. Sie sind schnell genäht! Wir haben sie noch gefüllt mit einer beliebten Kaugummisorte und in schönes Papier verpackt. Natürlich könnten die Beutel auch mit Bonbons oder sogar mit Medikamenten befüllt werden.
Was habt ihr mit euren Kindern so hergestellt? Ich würde mich freuen über Anregungen in den Kommentaren!! (Für dieses Jahr habe ich einfach noch keine zündende Idee…)
Alles Liebe
Christine