Prinzessinnenkleider…

Little Rosy Kleid von vorne

So schön, wir dürfen wieder mal Teil sein eines Hochzeitsfestes! Wie ihr euch schon denken könnt, dreht es sich hier bei mir natürlich um die Kleider. Und ehrlich, es fällt mir etwas schwer. Was steht mir? Inspiriert habe ich mich mal bei Peter Hahn, was gerade so für Damenkleider aktuell sind. Auch bei Pinterest findet man ja so viele tolle Ideen. Besonders hat mich dieses Kleid angesprochen… Aber es wird wieder eine Outdoor Hochzeit und die Kleidung muss für unterschiedliche Temperaturen geeignet sein. Meine Tochter macht sich da nicht viele Gedanken. Sie hat kurz meine Schnittmusterhefte durchgeblättert und schnell mal klargestellt, welches Kleid sie will. Punkt. Ich war mir etwas unsicher bezüglich der Passform und habe deswegen erst mal nicht den festlichen Stoff vernäht. Es ist zwar auch ein sehr schöner Jersey wie ich finde, aber eben alltagstauglicher. Meine Sorgen waren umsonst! Ich werde das Kleid nur noch oberhalb des Verschnittes etwas kürzen aber ansonsten sind keine Änderungen notwendig. Die Prinzessin mag es und was will ich mehr? Der Schnitt ist wieder mal das Little Rosy Kleid aus Ottobre Sommer 2015, Modell 32. Da ich bei der festlichen Variante das Unterteil mit einem glänzenden Tüll ergänzen möchte, musste ich das Rückenteil wie das Vorderteil teilen. Deswegen habe ich auch die Taschen weggelassen, obwohl diese sehr toll sind. In dieser Hinsicht ist der Schnitt nun ein bisschen anders als das Original. Ja, nun hab ich alle Hände voll zu tun ;-)
Ich wünsche euch eine tolle Woche!
Christine

John und Eve im Bauernhoflook

Unterhosen am Zaun

Anlässlich eines Polterabends sollte man der Braut schöne Lingerie schenken. Phu, eigentlich eine ganz liebevolle Idee,  aber ich war mir sehr unsicher in Bezug auf den Geschmack und die Vorlieben der Braut. Angegeben war lediglich, dass die angehende Bauersfrau fair produzierte Wäsche bevorzugt. Dies ist in der Tat keine einfache Aufgabe, aber ich wollte um keinen Preis mit leeren Händen aufkreuzen! Als der Schnitt “John” von Pattydoo auf dem Markt erschien, juckte es mich in den Fingern, doch noch einmal eine Boxershorts zu nähen. Ein kleiner Rest Bauernhoffahrzeuge Jersey von Lillestoff lag auch noch in meinem Stoffschrank. Ja, ich musste es auf die humorvolle Art angehen! Also nähte ich eine Boxershorts “John” und passend dazu natürlich noch eine “Eve”. Der Stoff ist bio, der Stoffhändler Gots zertifiziert und da handmade sind sie auch fair produziert. Das Stoffdesign passt doch perfekt! Ich bin der Meinung, dass miteinander herzhaft lachen auch ein ganz wichtiges Ehegewürz ist; im übertragenen Sinne zusammen unter einer Decke stecken. Da passt doch symbolisch Partnerlook perfekt! Ich war ja nicht die Einzige an diesem Abend und so gab’s noch genügend Spitzenwäsche fürs andere Vergnügen :-D Ich habe ja schon mal eine Boxershort mit Minions genäht, war aber einfach nicht glücklich mit dem Elastik. Diese Velourselastik lassen die Boxershort zwar sehr professionell aussehen, aber nach dem Waschen guckten bei der Naht die kleinen Elastikfäden raus. Schade. Deswegen habe ich jetzt die Variante mit Tunnel Gummibund gewählt, in der Hoffnung, dass die Boxershorts länger schön bleiben. Aber zugegeben, ein Velourselastik zu finden, welches zum Stoff passt, wäre auch nicht einfach gewesen…

Ich wünsche euch allen eine tolle Woche!
Herzlich Christine

Shirt mit angeschnittenen Ärmeln

Ornamentshirt

Diesen Schnitt mag ich einfach! Er ist schnell genäht und einfach bequem zum Tragen. Durch den Verschnitt über der Brust entstehen auch Gestaltungsmöglichkeiten. Diese Kombination des uni petrolfarbenen Jerseys mit den grauen Ornamenten hat es mir angetan. Nur gemustert wäre mir wohl zu viel gewesen. Aber so gefällt es mir richtig gut! Den grauen Jersey mit den Ornamenten findet ihr bei Lili und Mo. Er lässt sich auch beliebig mit einer anderen uni Farbe kombinieren. Nun kann das warme Shirt-Wetter kommen!
Möchtest du dir auch gerne deine Garderobe ganz nach deinem Geschmack nähen? Dann wäre vielleicht mein Jerseykurs was für dich? Weitere Infos gibt’s hier.
Macht’s gut!
Christine

Enrico und der Shabby Chic Käfig

Enrico im Baum

Angefangen hat alles mit einer Liebe auf den ersten Blick: ich entdeckte in meinem Lieblingsladen einen wunderschönen Vogelkäfig. Hin und weg, entgegen jeglicher Vernunft in Anbetracht des Preises, musste ich den einfach kaufen. Schön passend steht nun seither der Käfig auf dem alten Klavier. Ich malte mir damals bereits auf dem Nachhauseweg aus, wie ich einen bezaubernden Vogel nähen könnte als Bewohner für den romantischen Käfig im Shabby Chic Style. Hm, das war übrigens im Januar… Zu Hause angekommen googelte ich damals genüsslich nach einem passenden Schnitt für meinen Wunschvogel. Es sollte ein ganz besonderes Tier werden und dem Käfig entsprechen. Na ja, irgendwie wollte ich da ein wenig zu viel. Denn ich fand zwar den Vogelschnitt nach meinen Vorstellungen, aber er und der Käfig liessen sich nicht wirklich vereinen. Beide sind so einzigartig und schillernd in ihrer Persönlichkeit – einer ist einfach jeweils zu viel. Ja,  wahrscheinlich deswegen blieb dann das Nähen von Enrico etwas liegen. Ich fand zwar noch türkis-blaue Baumwollstoffe nach meinen Vorlieben aber dann schlugen die Wogen des Alltags wieder über meinem kreativen Ideenschloss zusammen. Auf der Suche nach einer Idee für die Schaufenster Deko von Lili und Mo drängte sich der Papagei anlässlich gewisser kommender Stoffkollektionen wieder in den Vordergrund. Ja, Schaufenster Deko und das Nähen des Papageis muss ich doch einfach miteinander verbinden und so erwische ich zwei Fliegen auf einen Streich. Gedacht, getan und der zielführende Schachzug war, gleich zwei Exemplare miteinander anzufertigen. Wenn ich dann schon mal daran am Nähen bin, sind schneller gleich zwei genäht als irgendwann später noch einen weiteren für mich. Nun aber Bühne frei für Enrico, den Papagei nach dem Ebook von Freunde:

Geniesst das Wochenende!
Christine

Taschen kann man nie genug haben!

Tasche Elisabeth

Oder so ähnlich :-D Na gut, ich habe wirklich nicht viele Taschen. Die meisten meiner genähten Taschen wandern nämlich jeweils ein Haus weiter. Aber in letzter Zeit häufen sich bei mir die Taschenprojekte. Klar, ich gebe einen Taschenkurs und deswegen habe ich Fotomodelle und Anschauungsbeispiele benötigt. Abgesehen von der Quadrille Tasche hatte aber jedes Modell schon im Vorfeld ihre Abnehmerin. Der Rucksacktaschen-Trend ist wohl nichts für mich. Wenn ich schon einen Rucksack trage, dann lieber einen richtigen mit gepolsterten Trägern :-D Aber meine Wachstuchtasche hat arg Spuren abbekommen und ich wollte für mich schon so lange auch eine Tasche nähen. Das bestellte Kunstleder nach meinen Wünschen hatte schon Staub angesetzt… Nun war es wirklich Zeit, dieses Projekt umzusetzen. Immer wieder habe ich daran herumstudiert, wie ich die Tasche für mich nähen möchte. Ich mag Falten und ich mag auch Asymmetrie. Aber zu auffällig wäre dann doch nicht mein Ding. So habe ich mir selber einen Schnitt gezeichnet und das Resultat gefällt mir sehr! Zugegeben, es kam zwar anders, als ich mir das in meiner Vorstellung ausgemalt habe. Falten in diesem Kunstleder wollen sich leider nicht legen. Deswegen habe ich sie dann kurzerhand abgesteppt. Nun wirken sie eher wie Biesen. Aber diese Schlichtheit verbunden mit dem Glanz des Materials gefallen mir sehr. Die braune Tasche ist aus einer Kombination von Wachstuch und Kunstleder entstanden und ist das Vorzeigemodell für den Kurs. Im Kurs hat es übrigens noch die letzten zwei Plätze frei, falls jemand kurzentschlossen noch mitmachen möchte! Alle Infos diesbezüglich findet man hier.
Nun wünsche ich euch eine gute Woche!
Christine