Cuff me’s selfmade

Ronjakleid

Es ist wohl oder übel eine Tatsache, dass sich das Shirtwetter langsam aber sicher rar macht. Nähtechnisch bedeutet dies, dass ich nun nicht mehr nur am Shirts nähen bin ;-)  Ich bin zum Thema “Kleid in Variationen” übergegangen :-D Das Modell für mich muss ich allerdings erst noch fertigstellen. (Ich bin bereits bei Version 3 angelangt und hoffe, dass ich jetzt dann schnitttechnisch zufrieden bin damit!) Aber ich habe auch zwei Kleider genäht und verschenkt. Dank der Anprobe von einem fremden Nähbeispiel erwies es sich zufällig, dass der Schnitt Ronja von Pattydoo gefällt und auch passt. Das war meine perfekte Ausgangslage! Wir waren uns schnell einig, dass die stark taillierte Schnittführung vom Schnitt Ronja nicht optimal zur Linienführung des Körpers passte. Deswegen habe ich also die Taille etwas gegen oben verlegt und die Kurven ein wenig abgeflacht. Sicherheitshalber habe ich vom korrigierten Schnitt aus einem verschmähten aber qualitativ hochwertigen Jersey noch ein Probestück genäht. Es passte zu unserer Freude hervorragend! Erstaunlich schnell waren zwei passende Stoffe gefunden: Der rötlich-auberginefarbene Jersey mit Zickzacklinien von Swafing und ein Reststück vom Jaquard „Oh yes“ von Hamburger Liebe. Jetzt war der Moment gekommen für eine Idee, welche ich schon eine Weile mit mir rumtrage: Cuff me’s selfmade! Eigentlich finde ich ja die Cuff me’s von Hamburger Liebe total cool und so eine gelungene Idee. Aber ich muss zugeben – in mir schlummert ein Perfektionist. Der Gedanke, dass man die seitliche Bündchennaht spüren und allenfalls sogar etwas hervorblitzen sehen könnte, störte mich einfach immer ein wenig. Nun hat mir eine liebe Fee Cuff me’s nach meinen Wünschen gestrickt und ich finde sie einfach perfekt! Sie weisen keine störende seitliche Naht auf und mit dem mitgestrickten Silberfaden und der gehäkelten Spitze mit Perlen besitzen sie auch das gewisse Etwas.

alles_ronja_kleid

Beim zweiten Kleid habe ich das schlichte Zickzacklinien Muster des Stoffes ergänzt mit der Applikation von Blütenblättern, dem Aufnähen von Perlen und dem Aufbügeln des Blütenstängels aus Transferfolie. Diesmal habe ich die Elemente von Hand ausgeschnitten. Aber eine Digitalisierung der Blüte würde dann auch das Schneiden mit dem Plotter ermöglichen… Bei diesem Kleid sind die Manschetten ein besonderer Hingucker. Für alle, welche gerne auch sowas nähen möchten, biete ich im November einen Jerseykurs an. Alle weiteren Details findet man direkt in der Kursausschreibung!
Macht’s gut!
Christine

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>