Herbstlich süsse Traubenlichter…

Lichterkette

Bei uns saust ein herbstlicher Wind um die Ecken und der Himmel ist grau bedeckt. Wehmütig denke ich an die letzten äusserst sonnigen Tage zurück und vermisse das goldene Sonnenlicht… Jetzt ist wieder die Zeit gekommen, sich mit Kerzen und stimmungsvollem Licht das Zuhause gemütlich zu gestalten. Solche kreativen Arbeitsprozesse helfen mir auch ein wenig über meinen Sommerabschiedsschmerz…
Kürzlich waren wir in einem ganz originellen Restaurant zu Gast und bestaunten dort eine Lampe, welche aus zwei Sägeblättern zusammengebaut war. Die Innenflächen waren vergoldet und eine ganze Szene wurde auf den Blättern eingeätzt. Durch das Licht kam die goldene Innenseite sehr schön zur Geltung und flutete schlieslich durch all die kleinen Öffnungen der eingeätzten Figuren. Ich getraute mich nicht, dieses Kunstwerk einfach so zu fotografieren und hier zu veröffentlichen. Aber es hatte eine gewisse Ähnlichkeit mit der Lampe auf diesem Bild hier:

goldene Lampe

Wenn ich so kreative Arbeiten anderer bestaune, kribbelt es mich in den Fingern und in meinem Kopf entstehen schnell mal eigene Ideen. Metall ätzen ist jetzt weniger mein Fachgebiet aber mit dem Plotter Papier bearbeiten – da komme ich ins Schwärmen! :-D Bei Lampenwelt habe ich eine romantische Lampe entdeckt, welche mich zu meinen Lampenschirmchen inspiriert hat. Lange zögerte ich in Bezug auf die Farbwahl – weiss wäre halt einfach zu allem passend und zusammen mit dem Licht sehr stimmungsvoll. Aber den Tag durch kommen farbige Lampenschirmchen wiederum besser zur Geltung. Angelehnt an all die Trauben, welche jetzt reich behangen Fassaden und Gärten zieren, entschied ich mich schlussendlich für eine Kombination aus violett und grün. In einem ersten Schritt laminierte ich das eher dünnere Schreibpapier, damit es robust und dauerhafter wird. Aus unterschiedlichen Designs und Einzelelementen setzte ich mir meine ganz eigenen Lampenschirmchen für meine Lichterkette zusammen und liess sie vom Plotter schneiden. Zugegeben, das Ablösen der vielen kleinen Teilchen von der Schneidematte war echt mühsame Arbeit. Aber es hat sich gelohnt! Jetzt ziert mein Wohnzimmer eine stimmungsvolle Lichterkette in Erinnerung an süsse, violette Trauben…

Wie ist es bei euch? Fällt euch der Abschied vom Sommer auch so schwer?
Ich wünsche euch warme, stimmungsvolle Wohnzimmermomente!
Christine

Enrico und der Shabby Chic Käfig

Enrico im Baum

Angefangen hat alles mit einer Liebe auf den ersten Blick: ich entdeckte in meinem Lieblingsladen einen wunderschönen Vogelkäfig. Hin und weg, entgegen jeglicher Vernunft in Anbetracht des Preises, musste ich den einfach kaufen. Schön passend steht nun seither der Käfig auf dem alten Klavier. Ich malte mir damals bereits auf dem Nachhauseweg aus, wie ich einen bezaubernden Vogel nähen könnte als Bewohner für den romantischen Käfig im Shabby Chic Style. Hm, das war übrigens im Januar… Zu Hause angekommen googelte ich damals genüsslich nach einem passenden Schnitt für meinen Wunschvogel. Es sollte ein ganz besonderes Tier werden und dem Käfig entsprechen. Na ja, irgendwie wollte ich da ein wenig zu viel. Denn ich fand zwar den Vogelschnitt nach meinen Vorstellungen, aber er und der Käfig liessen sich nicht wirklich vereinen. Beide sind so einzigartig und schillernd in ihrer Persönlichkeit – einer ist einfach jeweils zu viel. Ja,  wahrscheinlich deswegen blieb dann das Nähen von Enrico etwas liegen. Ich fand zwar noch türkis-blaue Baumwollstoffe nach meinen Vorlieben aber dann schlugen die Wogen des Alltags wieder über meinem kreativen Ideenschloss zusammen. Auf der Suche nach einer Idee für die Schaufenster Deko von Lili und Mo drängte sich der Papagei anlässlich gewisser kommender Stoffkollektionen wieder in den Vordergrund. Ja, Schaufenster Deko und das Nähen des Papageis muss ich doch einfach miteinander verbinden und so erwische ich zwei Fliegen auf einen Streich. Gedacht, getan und der zielführende Schachzug war, gleich zwei Exemplare miteinander anzufertigen. Wenn ich dann schon mal daran am Nähen bin, sind schneller gleich zwei genäht als irgendwann später noch einen weiteren für mich. Nun aber Bühne frei für Enrico, den Papagei nach dem Ebook von Freunde:

Geniesst das Wochenende!
Christine

Pinguine nähen, Anleitung

pinguine_genaeht.jpg

Es ist soweit und heute öffnet sich meine Adventskalender – Schachtel im Schaufenster von Lili und Mo! Ich habe diese zwei frechen Pinguine genäht und stelle euch hier das Schnittmuster mit der Anleitung gratis zur Verfügung. Der Ball ist eine umfilzte Styroporkugel. Damit die Flügel den Ball halten können, habe ich entlang der Flügelkanten breit abgesteppt und einen weichen, dicken Draht eingezogen. So werden die Flügel formbar. Das Halstuch ist ein langes Stück Fleece mit zu Fransen eingeschnittenen Enden. Die Augen sind Wackelaugen zum Aufnähen, oftmals im Verkauf  bei den Knöpfen erhältlich. Der schwarze Stoff ist ein klassischer Frottee und Bauch, Füsse und Schnabel sind aus dehnbarem Sommerfrottee. Die Mütze nähte ich aus einem gestreiften Nikiplüsch.

Ja, nun nichts wie ran an die Nähmaschinen! Es würde mich sehr freuen, hier in den Kommentaren oder bei Facebook von Lili und Mo ein Bild von euren Pingus zu sehen!

nahanleitung-pinguin.pdf

schnittmuster_pinguin.pdf

Ich wünsche euch ganz eine fröhliche, stimmungsvolle Adventszeit!
Christine

Filzwindlichter für stimmungsvolles Ambiente

Filzwindlicht

Kürzlich habe ich wieder mal meine Filzwolle hervorgeholt und mir einen kreativen Abend gegönnt. Filzen ist was Besonderes. Eigentlich ist die Arbeit mit den Händen ganz einfach, es hat was Monotones, Gleichförmiges. Aber dabei kann man so gut die Gedanken ziehen lassen, Erlebtes verarbeiten oder auch neue Pläne schmieden. So kam ich während dem Filzen zum Schluss, dass ich meinen Filzkurs nicht nur im Januar anbieten möchte. Vielleicht schätzen auch andere gerade in der hektischen Adventszeit ein Timeout, einen kreativen Abend, um was Neues zu lernen und mit den Händen was Schönes zu formen? Filzen ist eine Möglichkeit, einen Schritt aus dem Alltag zu treten, die Freude am kreativen Erschaffen zu spüren und dabei zur Ruhe zu kommen. Im Kurs filzen wir ein Windlicht für die trüben, kalten Winterabende. Dazu sind keine Vorkenntnisse notwendig. Schritt für Schritt filzen wir zusammen “eine Hülle” für ein schlichtes Kerzenglas. Wir gestalten mit der Wahl der Farben und der Form des Randabschlusses. Dies kann zum Schluss fast wie eine Blume oder einen Stern anmuten. Bist du interessiert? Oder bist du auf der Suche nach einem persönlichen, stimmungsvollen Geschenk? Hier findest du alle weiteren Details zum Kurs.

Ich wünsche euch viel Ruhe und Gelassenheit für die kommende Adventszeit!
Christine

sunneblueme-3

Frühlingsträumereien

Als ich mir kürzlich bei Casando Strandkörbe angeschaut habe, weckte dies in mir Erinnerungen an die letzten warmen Tage. Wie oft sassen wir so zum Abschluss des Tages noch auf unserem Balkon, blickten in die Sterne während die Grillen um die Wette zirpten und genossen einfach die Ruhe und Stimmung des Abends. Da habe ich manchmal davon geträumt, einen Strandkorb zu haben, auch wenn der Starnd weit weit weg liegt von unserem Zuhause. Damals in unseren Herbstferien entdeckten wir nämlich einen kleinen Badesee und drumherum standen etliche Strandkörbe. So einen Strandkorb erlebte ich als einen kleinen, geborgenen Ort, welcher mich ein wenig schützt vor neugierigen Blicken oder kaltem Wind und es mir trotzdem möglich macht, draussen zu sein, mich bequem hinzukuscheln und die Stimmung in mich aufzunehmen. Ach, wenn ich jetzt aus dem Fenster blicke und die trüben Wolken am Himmel und die kahlen Bäume und Sträucher sehe, dann überkommt mich der Wunsch nach Frühling, nach Wärme, nach der Kraft, welche im Frühling die ganze Natur wieder zum Leben erweckt. Der Winter ist schön, sofern die Sonne scheint und der Schnee alles so sanft zudeckt und verzaubert. Ich kann es auch geniessen, wenn es draussen stürmt und schneit und ich drinnen behaglich warm eingepackt auf dem Sofa meinen Tee schlürfe. Aber wenn der Winter nur nass, kalt und grau daherkommt, verleidet er mir schnell. Klar, ändern kann ich das ja leider nicht. Aber ich gebe mich der Vorfreude hin. Ich freue mich auf das, was der Frühling wieder bringen wird und hole mir ein paar Frühlingsvorboten ins Haus. Schliesslich feiern wir dieses Jahr schon bald Ostern! Und letztes Jahr habe ich für meine Verhältnisse viel Zeit mit der Osterdeko verbracht und schlussendlich konnte ich meine genähten Hühner doch nicht mehr hier zeigen, weil sie nicht rechtzeitig fertig waren. Dies muss ich nun unbedingt nachholen und euch meine drei Moorhühner vorstellen:

Genäht habe ich sie nach der Anleitung “Moorhuhn” aus der Zeitschrift “manuell” und mit Kunststoffgranulat gefüllt. Das Schnittmuster findet man online aber die Anleitung dazu muss man als PDF kaufen. (ganzes Heft)

Alles Liebe
Christine